H2 | Bezirksligameister 24/25

Das entscheidende Spiel war noch einmal ein Stück Arbeit für unsere 2. Herren. Aber am Ende gewannen sie auch die Partie gegen den sich tapfer wehrenden LTV Lippstadt II mit 70:62 und feierten damit zwei Spieltage vor Ende der Saison die Meisterschaft.
37 Punkte haben sie aus 20 Spielen zu Buche stehen, nur einmal kassierten sie eine Niederlage. Und die nicht auf dem Feld, sondern am grünen Tisch, weil sie einen Spieler eingesetzt hatten, der nicht spielberechtigt war – gleich am ersten Spieltag in Unna. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung auf den Tabellenzweiten, die LippeBaskets Werne III, die auswärts mit 60:55 und zuhause mit 67:55 zweimal geschlagen wurden.
Für Spielertrainer Christian Buck war klar, dass angesichts der personellen Besetzung der Mannschaft nur die Meisterschaft das Ziel in dieser Saison sein konnte. Denn mit Simon Brehm, Nico Trilling und Stan Scholle sowie weiteren Spielern war Regional- und Oberliga-Erfahrung aus etlichen Spielen im Kader. Den Erwartungen wurden die Siebziger, die auch mit Youngsters antreten, vollauf gerecht. Die Stärke der Mannschaft zeigte sich vor allem in der Verteidigung – die mit Abstand beste der Liga. Und in der Offensive freute sich Spielertrainer Christian Buck über viele Akteure, die heiß laufen und zweistellig punkten können. „Manche Spiele hätten wir ohne Vollbesetzung nicht gewonnen“, verweist er auf einen ausgeglichen stark besetzten Kader – auch beim Sieg über Lippstadt wollte er keinen Spieler hervorheben: „Das war wieder eine ausgeglichene Teamleistung; alle haben gepunktet“, freut sich der 37-Jährige.
In den ersten drei Vierteln bestimmten die Siebziger die Partie, lag gegen eine Lippstädter Mannschaft, die gut gespielt habe, mit 20 Punkten vorne. Dann ließen es die Siebziger im Gefühl des sicheren Sieges ein wenig austrudeln, ehe gefeiert werden durfte. „Die Mischung macht es aus“, so Christian Buck zum Teamerfolg. Zudem sei die Mannschaft mit ihrer Erfahrung taktisch variabel. „Wir hatten viele enge erste Viertel, konnten uns dann aber auf den Gegner einstellen“, so seine Erfahrung im Laufe der Saison. Dabei hätten gerade die „Veteranen“ wie Brehm und Scholl stets die Nerven behalten.
Im Verein werde über die Meldung einer dritten Mannschaft nachgedacht, blickt der Spielertrainer der Reserve nach vorne. Die „Zweite“ werde auf jeden Fall aufsteigen; wie die Teams sortiert werden, sei allerdings noch offen.